Nord- und Ostseeküste

  • Seehunde und Kegelrobben

    Galt die vereinzelte Jagd auf Robben im Nord- und Ostseeraum bis ins frühe Mittelalter dem Nahrungserwerb und zur Fell- und Ölgewinnung, änderte sich dies im späten 19. Jahrhundert radikal.

  • Der Pramer Ort auf dem Zingst

    Der Pramer Ort, oder kurz Pramort, gehört zu den faszinierendsten Zielen auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Vor der Landmarke, an der Ostsee und Boddengewässer aufeinandertreffen, haben sich im Laufe der Zeit faszinierende Strandabschnitte, Sanddünen, verlandete Uferstreifen und ein einzigartiges Windwatt entwickelt. Bei klarem Wetter lassen die Besonderheiten der Boddengewässer deutlich erkennen. Seit 25 Jahren gehört der Pramort zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft Nach alten Schriften und Berichten war die damals existierende kleine Siedlung noch im 17. Jahrhundert mit der im Osten gelegenen Insel Hiddensee verbunden. Die Menschen konnten die Kirche in Neundorf mühelos erreichen und so am Gottesdienst auf der Insel Hiddensee teilnehmen. Der heutige Name ist abgeleitet von flachen Lastkähnen –…

  • Wattwanderung

    Das Wattenmeer ist UNESCO Welterbe Das größte Wattenmeer der Welt ist die Nordseeküste zwischen Skallingen, Dänemark und Den Helder, Niederlande. Eine Landschaft, etwa 9000 km² groß – 450 Kilometer lang und bis zu 40 Kilometer breit. Das Watt – der Meeresboden, der nur bei Niedrigwasser frei liegt – besteht überwiegend aus einer sandig-tonig-kalkigen Anschwemmung mit organischen Beimischungen, die Strömungen und Flussläufe angespült haben und durch von den Gezeiten beständig verlagert und umgepflügt wird. Das Wattenmeer ist neben den Hochalpen die letzte weitgehend naturbelassene Urlandschaft in Mitteleuropa. Der Randstreifen des Watts an der Südseite der Insel Texel ist stark mit Salzwiesen-Pflanzen bewachsen. Erst wenn man einige Schritte vom Ufer entfernt hat,…

  • Beringung von Wildvögeln

    Der Däne Hans Christian Cornelius Mortensen war der Erste, der eine systematische Vogelberingung 1899 durchführte. Die Geschichte der Beringung von Wildvögeln in Deutschland ist eng mit den Vogelwarten Helgoland und Rossitten an der Kurischen Nehrung verbunden. In Rositten begann Prof. Johannes Thienemann bereits im Jahre 1901 im großen Stil mit dieser Arbeit. Helgoland folgt seinem Beispiel seit 1909. Die damals festgelegten Regeln haben sich schnell als weltweiter Standard etabliert und sind im Wesentlichen bis heute noch gültig. In Deutschland existieren heute 3 Beringungszentralen, die eigene Vogelringe ausgeben: Helgoland, Hiddensee, Radolfzell am Bodensee. Die Vogelwarte Rossitten (heute: Rybatschi oder Rasytė) gehört jetzt zum Zoologischen Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften, Sankt…

  • Vogelschutz auf Langenwerder

    In der Wismarbucht, nordöstlich der Insel Poel, befindet sich das ca. 26 Hektar große Schutzgebiet Langenwerder. Der Langenwerder teilt sich in zwei Bereiche: Die unter besonderem Schutz stehende Kernzone, in der Unbefugten das Betreten untersagt ist. Sowie westlich davon eine in den 1990er Jahren entstandene Sandbank. Das Eiland erreicht man am einfachsten zu Fuß vom Gollwitzer Ufer aus: 5 Minuten durch knietiefes Wasser waten – fertig. Der Langenwerder, alt-deutsch für „die lange Insel“ Bereits im Jahr 1910 begann die Arbeit eines Vogelwarts auf dem Langenwerder. Maßgeblich beteiligt an der Einrichtung einer Schutzzone war der Hamburger Professor Franz Dietrich, der spätere Gründer des Vereins Jordsand. Am 23. Juni 1924 wurde die Insel…

  • Helgoland – Vogelfelsen! Deutschlands kleinstes Naturschutzgebiet

    Aufnahmedaten: Mai 2005; Nikon F-90x; Nikon 300mm, Nikon TC301, Kodak E100SW, Empfindlichkeit ISO 100, belichtet wie ISO 80, (Pull-Korrektur bei der Entwicklung), Einbeinstativ, Nikon LS 2000 Scanner. Meine letzte klassisch-analoge Produktion „auf Film“. In der Deutschen Bucht, etwa 60 km vom Festland entfernt, befindet sich der Felsblock Helgoland 100 Hektar groß, bis zu 60 m hoch. Ein gewaltiger roter, weiß-gebändeter Sandsteinfelsen in mitten der Nordsee. Auf der Insel befindet sich Deutschlands einziger Hochsee-Vogelfelsen. Er beherbergt mehrere Seevogel-Kolonien, Trottellummen (ca. 2000 Paare), Basstölpel  (ca. 50 Paare), unzählige Drei-Zehen-Möwen sowie einige andere Seevögel. Der Vogelfelsen ist (zusammen mit der „Düne“) flächenmäßig Deutschlands kleinstes Naturschutzgebiet. Aufnahmedaten: Mai 2005; Nikon F-90x; Nikon 80-200mm ,…